INTERNATIONALER MARIANNE-BRANDT-WETTBEWERB 2010

Der Marianne-Brandt-Wettbewerb ist ein europaweit ausgeschriebener Wettbewerb für junge Gestalter, Fotografen und Künstler.

Der Wettbewerb wurde 2001 erstmals durchgeführt und findet unter dem Motto "DIE POESIE DES FUNKTIONALEN" im Turnus von drei Jahren statt.

Träger des Wettbewerbs ist der Kunstverein Villa Arte e.V. Chemnitz. Er ist benannt nach der Chemnitzer Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt.

 

Marianne Brandt, deren Werk stets Ästhetik und Funktionalität miteinander verband, gehörte zu den bekanntesten Künstlerinnen des Bauhauses in Weimar und Dessau. Zeitweilig leitete sie die dortige Metallwerkstatt. Legendär wurden ihre Metallgestaltungen, darunter ein Teeextraktkännchen und ein kreisförmiger Aschenbecher, aber auch die seriellen Entwürfe für Leuchten und andere Gebrauchsgegenstände. Marianne Brandt fotografierte viel, zeichnete und malte. Das Motto des nach ihr benannten Wettbewerbes "Die Poesie des Funktionalen" umreißt die Pole ihrer Arbeitsweise.

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