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Marianne Brandt, deren Werk stets Ästhetik und Funktionalität miteinander verband, gehörte zu den bekanntesten Künstlerinnen des Bauhauses in Weimar und Dessau. Zeitweilig leitete sie die dortige Metallwerkstatt. Legendär wurden ihre Metallgestaltungen, darunter ein Teeextraktkännchen und ein kreisförmiger Aschenbecher, aber auch die seriellen Entwürfe für Leuchten und andere Gebrauchsgegenstände. Marianne Brandt fotografierte viel, zeichnete und malte. Das Motto des nach ihr benannten Wettbewerbes "Die Poesie des Funktionalen" umreißt die Pole ihrer Arbeitsweise.
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