Pressemitteilungen über den zweiten Marianne-Brandt-Wettbewerb
Freie Presse 1. Oktober 2004
Kreativer Nachwuchs aus
Europa trifft sich in Chemnitz
Abschluss des zweiten Marianne-Brandt-Wettbewerbes-Preisverleihung
in der Oper-Ausstellung im Industriemuseum
Zitat:
„Der kreative Nachwuchs aus ganz Europa stellte in diesem Jahr sein
Können in den Kategorien Produktgestaltung, Fotografie und Kleidung
unter Beweis. Einer von
ihnen ist der 27 Jahre alte Chemnitzer Künstler Andreas Geisler. Für
den jungen Mann, der fotografische Arbeiten eingereicht hat, liegt es
klar auf der Hand, warum er am Marianne-Brandt-Wettbewerb teilnimmt: ‚Das
ganze Projekt ist spannend, eine Herausforderung und außerdem arbeite
ich nicht gern für die Schublade.’ Der Kreativwettbewerb hat sich
auch in der Industrie einen Namen gemacht. Viele renommierte Unternehmen
der Region und aus Deutschland schenken dem Unterfangen Aufmerksamkeit.“
Freie Presse 4. Oktober 2004
Das Schwingende Regal
Preise des 2. internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbs in Chemnitz
verliehen
Zitat:
„’Poesie des Funktionalen’ war gefragt. Mit 260 Arbeiten hatten
sich Künstler aus 16 Ländern beteiligt, gestern Mittag wurden die
Preise feierlich im Opernhaus übergeben. Die Poesie des Entwurfs von
Hartmut Ringel offenbart sich in der Lebendigkeit, das Regal ist eine
Art Partner im Haus, und was man auf den ersten Blick nicht für
möglich halten könnte - es funktioniert. Fest verbundene Stahldrähte
stabilisieren die Beweglichkeit, von allen Seiten lässt es einen ran
und bietet viel Platz, optimale Raumausnutzung. Der Tisch von Matthias
Demacker könnte sich dazu gesellen, er bekam einen Anerkennungspreis
dieser Kategorie, schlicht und einfach drei Montageteile, für deren
Zusammensetzung man kein Werkzeug braucht. Einfaches Wohnen, die jungen
Designer haben sich gewiss an Bedürfnissen aus ihren Studentenzeiten
orientiert. Die Wohnraumleuchten von Alexandra Weigand sagen ein
Übriges dazu. Klein und nützlich, nützlich und klein. Olaf Kiesling
suchte wohl immer einen Stift, um sich was zu notieren, der ist ja nie
zur Hand, wenn man ihn braucht. Ein Band zum Einlegen oder Einheften in
den Block, ins Buch befreit von der Suche. Poesie der Erlösung von
einem Übel des Alltags. Das Funktionale kann in der Aus-Wirkung selber
poetisch sein.“
Morgenpost 6.10. 2004
Poesie des Funktionalen
Zitat:
„Mit der Feier zur Preisverleihung im Opernhaus und der Eröffnung der
Ausstellung ausgewählter Arbeiten im Sächsischen Industriemuseum fand
der zweite Marianne-Brandt-Wettbewerb am 3. Oktober seinen Abschluss.
Der Wettbewerb wurde vom Kunstverein Villa Arte initiiert, im Jahre 2001
erstmals veranstaltet und richtet sich an den kreativen Nachwuchs aus
ganz Europa. ...
Zur zweiten Auflage des Wettbewerbes trafen 260 Arbeiten aus 16 Ländern
ein, gegenüber dem ersten Wettbewerb war eine deutliche Steigerung der
Qualität der eingereichten Arbeiten festzustellen. Die internationale
Jury wählte die besten Arbeiten der drei Kategorien aus. Hinzu kommen
Sonderpreise der Wirtschaft.“
Reaktionen von Wettbewerbsteilnehmern
Zitate:
„Sehr geehrte Frau Rosenkranz,
als Teilnehmer des 2. Marianne-Brandt-Wettbewerbs möchte ich mich
nochmals herzlich bei Ihnen für die gelungene Organisation bedanken.
Selten habe ich an einem Wettbewerb teilgenommen, der von der Gestaltung
der Ausschreibung, über die Preisverleihung bis zur Ausstellung der
eingereichten Arbeiten eine so hohe Qualität aufgewiesen hat.
Besonders die Balettinszenierung im Opernhaus bei der Preisverleihung
zeigte mir den Enthusiasmus der Chemnitzer für Marianne Brandt und ihr
Werk. Als Designer wünsche ich mir jede Form der Unterstützung für
unseren Berufsstand, dieser war in Chemnitz besonders zu spüren.“
„Liebe Ilona Rosenkranz,
... (ich) möchte ... mich jetzt für den schönen Sonntag in Chemnitz
bedanken. Sehr gut haben mir die feierliche Preisverleihung in der Oper
und der anschließende Empfang im Chemnitzer Hof gefallen. Es hat viel
Spaß gemacht, auf nette, interessierte und gleichgesinnte Menschen zu
treffen und mit ihnen den Tag zu verbringen.“
„Liebe Frau Rosenkranz,
... Abgesehen von der guten Organisation und Freundlichkeit, die ich im
Vorfeld der Veranstaltung erfahren habe, spürte ich während der
Veranstaltung so viel Überzeugung und Menschlichkeit wie selten.
Es hat mir gezeigt, wie viel man mit den beiden Faktoren erreichen kann.
Ich hatte das Gefühl, dass alle Beteiligten mit wirklicher Überzeugung
und Liebe zu ihrer Stadt und Marianne Brandt an der Veranstaltung
mitwirkten.“

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