INTERNATIONALER MARIANNE-BRANDT-WETTBEWERB 2010

Villa Arte e.V. ernennt neuen Vorstand


Startschuss für den 5. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerb
Villa Arte e.V. ernennt neuen Vorstand und startet Vorbereitungen
für den Gestaltungswettbewerb

Der Kunstverein „Villa Arte“ hat einen neuen Vorstand. Neue
Vorstandsvorsitzende ist die Industriedesignerin Linda Pense. Sie tritt
die Nachfolge der Chemnitzer Galeristin Ilona Rosenkranz an.
Der Verein ist seit 2001 Initiator und Ausrichter des
internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbs für junge Gestalter und
Fotografen. Bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen für den 2013
stattfindenden fünften Wettbewerb.

„Der Wettbewerb genießt international ein sehr hohes Ansehen und ist
ein Prestigeprojekt für Chemnitz.“ so Pense. „Verantwortungsvolles Design
hat in Zukunft vor allem die Aufgabe, den Begriff der Funktionalität neu zu
definieren. Gerade eine Generation, die glaubt, alles zu haben, benötigt
konsequent nachhaltige Konzepte mit unbedingter gesellschaftlicher Relevanz.“
Der nächste Wettbewerb unterwirft sich diesem Anspruch und findet damit
zurück zur Courage und den Ursprüngen des Bauhauses.
Zur neuformierten Spitze des Kunstvereins gehören neben Pense drei
weitere kreative Köpfe. Franziska Ptak, Designerin und bereits seit dem
ersten Marianne-Brandt-Wettbewerb im Verein, und die beiden
Filmemacher Alexander Tanz und Stefan Hannig.

 

Medieninformation zum Abschluss des 4. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbs 2010

Wie bei den vorherigen Marianne-Brandt-Wettbewerben musste sich die Jury auch 2010 der Frage stellen, was denn in einer häufig als postmodern bezeichneten Welt Modernität, mehr als 90 Jahre nach der Gründung des Bauhauses, bedeutet. Das Motto „Die Poesie des Funktionalen“ umreißt dabei Pole, die keinen Widerspruch darstellen. Dennoch ist die Balance stets aufs Neue auszutarieren. Die international zusammen gesetzte Jury vereinte Altmeister und Nachwuchstalente. Diskussionen und divergierende Meinungen blieben nicht aus. Das gehört zu solch einem hochkarätigen Wettbewerb dazu und macht seinen Reiz aus. Einig waren sich die Experten aber, dass mit dem Marianne-Brandt-Wettbewerb unübersehbare Zeichen gesetzt werden für die kreative Region Westsachsen, in welcher sich Chemnitz als die „Stadt der Moderne“ profiliert.

Mit 410 Einreichungen wurde eine deutliche Steigerung der Resonanz gegenüber dem 3. Wettbewerb erreicht. Die Exponate der jungen Designer, Künstler und Fotografen kamen aus 12 europäischen Ländern. Neben den vielen Beteiligungen aus Deutschland waren insbesondere die Beneluxstaaten sowie die Schweiz und Österreich stark vertreten. Da die Preisvergabe der ersten drei Wettbewerbe Maßstäbe gesetzt hat, war das durchschnittliche qualitative Niveau der Einreichungen sehr ansprechend.

Es ist beim Marianne-Brandt-Wettbewerb zur Tradition geworden, dass die dritte Kategorie neben Produktgestaltung und Fotografie  den wichtigsten Arbeitsgebieten der Bauhaus-Künstlerin  wechselt. Für diesen Durchgang hat das Organisationsteam des Kunstvereines Villa Arte e.V. das Thema „Licht im öffentlichen Raum“ ausgewählt. Damit wird dem Anspruch Rechnung getragen, Design nicht als schöne Verpackung zu betrachten, sondern als essentiellen Grundbestandteil der menschlichen Lebenssphäre.

Es spricht für die überregionale Wertschätzung des Wettbewerbes, dass neben den Hauptpreisen und dem Sonderpreis des
 



EINLADUNG zur Abschlussveranstaltung und Ausstellungseröffnung des

4. INTERNATIONALEN MARIANNE-BRANDT-WETTBEWERBES 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer des Wettbewerbes, liebe Freunde,

 

der Kunstverein Villa Arte e.V. lädt Sie und Ihre Begleitung hiermit herzlich zur feierlichen Preisverleihung und Abschlussveranstaltung, am Freitag, dem 24. September 2010, 18.00 Uhr, in das Opernhaus Chemnitz ein.

Im Anschluss an diese Veranstaltung laden wir zur Eröffnung der Ausstellung ausgewählter Arbeiten des Wettbewerbes im Sächsischen Industriemuseum, Zwickauer Strasse 119, 09112 Chemnitz, herzlich ein. Beginn 20.30 Uhr. Es erscheint ein Katalog.

Dauer der Ausstellung 24.09.-10.10.2010. Wir würden uns sehr freuen, Sie auch hier begrüßen zu dürfen.

Wir bedanken uns für die Unterstützung beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Dresden, der Stadt Chemnitz und der Sparkasse Chemnitz.

Gleicher Dank geht an die Stifter der Sonderpreise : Alessi s.p.a. , NAEF Spiele AG,  Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung, vitra GmbH , USM Schärer und Söhne Gmbh, smow GmbH, Caralux LED und Neonlichttechnik GmbH, Wirtschaftsjunioren Chemnitz . Ein herzliches Dankeschön geht an die internationale Jury und alle Mitarbeiter, die zum Gelingen des Wettbewerbes und der Ausstellung beigetragen haben.


Ilona Rosenkranz –  Projektleiterin, Kunstverein Villa Arte e.V.

Dr. Jörg Feldkamp – Direktor, Sächsisches Industriemuseum Chemnitz 


PROGRAMMÜBERBLICK:

     Opernhaus Chemnitz

   - Eröffnung der Veranstaltung durch Herrn Dr. Bernhard Helmich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz

   - Marlen Pelny, live ; dazu Videocollage von Franziska Ptak und Sylvia Steinhäuser

   - Ansprache der Schirmherrin, Frau Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

   - Auszeichnung mit Sonderpreisen

   - Ansprache der Staatsministerin, Frau Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer und Übergabe des Förderpreises

   - Ballettdarbietung nach einer Choreografie von Herrn Lode Devos, Ballettdirektor der Oper Chemnitz

   - Auszeichnung mit den Hauptpreisen und Anerkennungen

   - Thomas Bille von MDR Figaro wird den Abend moderieren

     Sächsisches Industriemuseum Chemnitz

   - Eröffnung der Ausstellung durch den Direktor, Herrn Dr. Jörg Feldkamp

   - Die Marianne-Brandt-Gesellschaft gestaltet mit dem „metallischen crescendo“

     die künstlerische Umrahmung der Vernissage. Die Akteure sind Chemnitzer Künstler,

     wie der Komponist und Musiker Stefan Claußner, TänzerInnen und junge

     NachwuchskünstlerInnen der Musikschule und des Jugendtheaterclubs.

 

   




 
                                                                                                                                                                                  Flyer: Artkolchose


 

Medieninformation zum 4. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerb

Wettbewerbsfinale in Sichtweite

Foto: Die Jury des 4. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerbes (c) Dieter Wuschanski


v.l. Timo Salli (Finnland), Michael Batz (Deutschland), Agata Madejska (Polen), Peter von Kornatzki (Deutschland), Giulio Iacchetti (Italien), Marcus Botsch (Deutschland)

Der Juryvorsitzende ist Peter von Kornatzki

Der Termin zur Einreichung der Arbeiten zum 4. Marianne-Brandt-Wettbewerb ist vorüber und auch die Konturen der Abschlussveranstaltungen gewinnen an Klarheit. Vom 1. bis zum 14. Juni 2010 konnten Nachwuchskünstler aus ganz Europa ihre formgestalterischen oder fotografischen Arbeiten nach Chemnitz schicken.
Die mit sechs namhaften Fachleuten international besetzte Jury hat entschieden, wer den mit je 5000 Euro dotierten Hauptpreis in den drei Kategorien Produktgestaltung, Fotografie und Licht im öffentlichen Raum sowie die Anerkennungen erhält. Auch bei diesem Durchgang des Wettbewerbes werden wieder mehrere Sonderpreise vergeben. Gestiftet werden sie von Alessi (Mailand/Italien), der Naef Spiele AG (Zofingen/Schweiz), der Caralux LED und Neonlichttechnik GmbH (Rackwitz), der Schule für Fotografie und Gestaltung Ostkreuz (Berlin) sowie gemeinsam von vitra (Weil am Rhein), USM Schärer und Söhne  (Bühl) und smow (Leipzig). Noch kurzfristig entschieden sich die Wirtschaftsjunioren Chemnitz für die Vergabe eines Sonderpreises. Außerdem, und darauf sind wir ganz besonders stolz, wird erneut der Förderpreispreis der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst vergeben.
Den Rahmen für die feierliche Preisverleihung am 24. September bildet das Opernhaus Chemnitz. Moderiert wird der Festakt von Thomas Bille, bekannt als Journalist von MDR Figaro. Das Ballettensemble der Oper studiert eigens für den Anlass eine Choreografie von Lode Devos ein, die Berliner Sängerin Marlen Pelny interpretiert einen Text aus Gedichten von Marianne Brandt. Im Anschluss wird im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz die Ausstellung mit den ausgezeichneten
und weiteren ausgewählten Arbeiten eröffnet, die bis zum 10. Oktober zu sehen ist. Die Organisation der kulturellen Umrahmung der Vernissage hat erstmals die Marianne-Brandt-Gesellschaft Chemnitz übernommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, wir laden alle Interessenten herzlich dazu ein.

Der vom Kunstverein Villa Art e.V. getragene Marianne-Brandt-Wettbewerb wird von der Stadt Chemnitz, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Dresden und der Sparkasse Chemnitz gefördert sowie von zahlreichen Unternehmen, Institutionen und Personen aktiv unterstützt.


Ansprechpartner:
Ilona Rosenkranz (Projektleiterin)
Kunstverein Villa Arte, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


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